04.05.2016

Lean Retail

Neues Whitepaper der iic group zum Thema “Lean Retail für Autohändler”

Autohändler vergeuden Zeit, Geld und Ressourcen – eignet sich hier auch der Lean Retail Ansatz?

  • Lean-Ansatz erfolgreich in anderen Produktions- und Retailbranchen etabliert
  • Auto-Händler müssen lediglich adaptieren und profitieren von einem erfolgreich durchgeführten Best Practice Ansatz
  • Standardisierte Vorgehensweisen sind nicht ausreichend – die händlerspezifische Situation muss stärker berücksichtigt werden
  • interdisziplinäre Arbeitsgruppen zur internen Bewältigung der Herausforderungen empfohlen

Es wird seit Jahren immer schwieriger für Autohändler erfolgreich und profitabel Autos zu verkaufen, u.a. aufgrund von steigendem Wettbewerb und sinkenden Brutto-Margen. Daher muss der Händler seine Wettbewerbsfähigkeit intern durch effiziente Retail-Prozesse und –strukturen gewährleisten. Die iic group empfiehlt deshalb den Lean Retail Ansatz umzusetzen, welcher sich bereits in unterschiedlichsten Branchen als erfolgreich erwiesen hat.

Lean Retail verfolgt drei Hauptziele beim Händler:

  1. (Ein schlanker (“leaner”) Retail-Prozess durch die Beseitigung von Verschwendung im Prozess. Nach der Analyse des Retail-Prozesses sollten alle Faktoren, die nicht zum Verkauf beitragen, aber Geld und/oder Zeit kosten beseitigt werden.
  2. Kundenservice, der zu höheren Verkaufszahlen führt. Es stellt keinen Widerspruch dar den Retail-Prozess zu entschlacken und gleichzeitig neue Aktivitäten einzuführen, solange die Qualität des Kundenservices verbessert wird. Wichtig bei der Bewertung zusätzlicher Aktivitäten ist es Prozess-Qualität aus der Kundenperspektive zu bewerten.
  3. Regelmäßiges Nachhalten von Lean Retail. Nur wenn Verkaufsprozess und Kundenservice auf lange Sicht „lean“ bleiben, kann von Erfolg gesprochen werden. Deshalb sollte intern eine kontrollierende Instanz geschaffen werden.

In der Handelsorganisation finden bisher viele ineffiziente Optimierungsprojekte statt, die Zeit, Geld und Ressourcen der Händler beanspruchen und zu nur wenig Verbesserung führen, da man davon ausging dass die Probleme aller Händler mit einem standardisierten Allheilmittel behandeln kann. Die Erfahrung der iic group zeigt, dass eine individuelle Betrachtung eines Händlers deutlich effizienter und effektiver ist. “Nach unserer Erfahrung funktioniert ein individuell zugeschnittener Prozess stets besser, als eine Lösung von der Stange. Deshalb wollen mehr und mehr Autohändler das Konzept von Lean Retail verwenden, um die heutigen Herausforderungen meistern zu können. Um dies erreichen zu können, müssen aber OEM und NSC den Händlern individuellen Entscheidungen zugestehen“, so Igor Bonačić, Geschäftsführer der iic group.

Neben der Individualität ist ein weiterer Vorteil von Lean Retail die Art und Weise der Umsetzung. Thomas Hegger, Manager der iic group, weist darauf hin, dass „Lean Retail eine Veränderung in der Mentalität der Mitarbeiter voraussetzt. Dies kann nur erreicht werden, wenn die internen Mitarbeiter während des gesamten Prozesses involviert werden.“ So ist nach einem initialen Training das interne Personal selbst treibende Kraft bei der Identifikation von Verbesserungspotentialen, Ableitung und Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen, natürlich bei gleichzeitigem externem Support. „Sobald die „leane“ Denkweise verinnerlicht ist, kann der reguläre Verbesserungsprozess vollständig, ohne der Hilfe von außerhalb, fortgesetzt werden und durch eine interne Ressource auf Teilzeitbasis überwacht werden“, weiß Thomas Hegger.

In Summe besticht Lean Retail so durch seine Effizienz und benötigt vergleichsweise wenig interne und externe Ressourcen für beeindruckende Ergebnisse. Die positiven Langzeit-Effekte von Lean Retail überflügeln den investierten Aufwand daher um ein Vielfaches.

Bei Interesse an dem Whitepaper kann dieses unter info@iic-group.com angefragt werden.


Ihr Ansprechpartner

Thomas Hegger
Senior Manager / Pressesprecher
Tel: +49 89 248866-300
E-Mail